Resilienz Yoga

 

Wer einen Körper hat und atmen kann, kann Yoga praktizieren - unabhängig von Alter und Beweglichkeit. 

 

 

Yoga lässt uns in Beziehung treten mit uns selber - uns spüren, wahrnehmen und annehmen was wirklich ist. Wir arbeiten an unserer Integrität, daran Eins zu sein, auf körperlicher, psychischer und geistiger Ebene. Denn in der Integrität bekommen wir Zugang zu unserer ureigenen Intelligenz und können die uns innewohnende bedingungslose Liebe spüren.

 

Druck erzeugt Gegendruck, das kennen wir nur zu gut. Unser Körper funktioniert genauso. Nur in der Entspannung lassen sich Blockaden und Verhärtungen lösen. Unser System kommt wieder in den Fluss. Wir werden Belastungsfähiger, ebenso physisch wie psychisch. Gerade in Zeiten grosser Unsicherheit und grosser Veränderung ist diese Belastungsfähigkeit, auch Resilienz genannt, wichtig. Eine Analogie aus der Natur: ein frischer, saftiger Fühlingszweig eines Apfelbaumes, lässt sich in alle Richtungen biegen, hält stand und nimmt seine ursprüngliche Form ein, sobald der Druck nachlässt. Während ein trockener, ausgelaugter Herbstzweig schnell zu brechen droht. 

 

Im Resilienz Yoga geht es dabei nicht um möglichst akrobatische Posturen. Es geht weder um Fitness, noch um Beweglichkeit oder spirituelle Erleuchtung. Es geht vielmehr um Beziehung - die Beziehung zu uns selber, unserem Körper und unseren Emotionen. Denn eines müssen wir uns bewusst sein - unsere Kognition, unser Gehirn, ist evolutionsgeschichtlich gesehen relativ jung  Das was aber über Jahrtausende überlebt hat, sich angepasst und weiterentwickelt hat, ist unser Körper. Von daher macht es für mich Sinn, diesem Wunderwerk mehr Beachtung zu schenken. Ihm mehr zu zuhören und vor allem seinen Funktionen mehr zu vertrauen. Darin liegt ein unermesslicher Schatz an Kraft und Widerstandskraft.

 

Um diese Beziehung zu stärken, nutzen wir im Yoga einen abwechslungsreichen Mix aus Körperübungen, Atemübungen und somatischer Meditation. Drei Kanäle welche uns Zugang zu unserem Inneren geben. Denn auf und abseits der Yogamatte, haben wir nicht immer den selben Zugang zu unserem Körper. Und deshalb macht es Sinn, alle drei Zugänge zu pflegen und zu stärken und  Alternativen zu haben.

 Körperübungen

 

Ruhige, dynamische Bewegungsabläufe die uns unterstützen unseren Körper wahrzunehmen, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und sensibel für seine Bedürfnisse zu werden. Wir suchen die Sanftheit in den Bewegungen und werden wieder sensibilisiert für die Signale unseres Körpers.

Atemübungen

 

Atmung als oft der schnellste Weg um ins Hier und Jetzt, vom Aussen ins Innen und vom Denken ins Fühlen zu kommen. Damit ein wunderbares Tool, um im stressigen Alltag kurz innehalten zu können und sich selber zu fragen: Wie geht es mir eigentlich? Was brache ich jetzt? Was sagt mir mein Körper?

 Meditation

 

In der somatischen - sprich körperzentrierten Meditation, hören wir uns selber zu. Es gibt keine feste Struktur. Kein Richtig oder Falsch. Nichts was erreicht werden kann.  Alles was ist, ist gut und darf so sein. Es geht lediglich um bewusstes Wahrnehmen und um eine Stärkung unserer Achtsamkeit. 


Angebot

Neben den klassischen Gruppen-Retreats und den Gruppen-Stunden, biete ich Online-Stunden  und individuelle Yoga-Auszeiten an.